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Gastronomie-Pressespiegel — Montag, 16. Februar 2026

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Gastronomie-Pressespiegel — Montag, 16. Februar 2026
Sommaire

Die wöchentliche Auswahl der wichtigsten Nachrichten für Gastronomen

🔥 Im Fokus

Die Digitalisierung der Gastronomie erreicht 2026 eine neue Stufe

Die Gastronomiebranche setzt ihre digitale Transformation mit einer deutlichen Beschleunigung Anfang 2026 fort. Aktuellen Marktanalysen zufolge setzen mittlerweile über 65 % der Gastronomiebetriebe mindestens ein digitales Tool in ihrem Tagesgeschäft ein — gegenüber 48 % im Jahr 2024.

Diese Entwicklung ist eine Reaktion auf doppelten Druck: steigende Gästeerwartungen (QR-Codes, Online-Bestellung, Google-Bewertungen) und die Notwendigkeit betrieblicher Optimierung (Warenwirtschaft, Dashboards, digitale Speisekarten). Gastronomiebetriebe, die sich diesem Wandel verschließen, werden für eine digital vernetzte Kundschaft zunehmend unsichtbar.

Quelle: Metro France – Whitepaper zur Digitalisierung in der Gastronomie

📰 Nachrichten der Woche

🌱 Regulierung & Nachhaltigkeit

Kreislaufwirtschaft: Mehrwegpflicht für die Schnellgastronomie

Ab dem 1. März 2026 müssen alle Schnellgastronomiebetriebe mit mehr als 20 Sitzplätzen Mehrwegbehälter für den Verzehr vor Ort anbieten. Diese Maßnahme, die auf das französische Abfallvermeidungsgesetz (loi AGEC) zurückgeht, soll den Plastikmüll bis 2027 um 30 % reduzieren. Auch im DACH-Raum gewinnt das Thema an Bedeutung — die EU-Verpackungsverordnung und nationale Regelungen wie das deutsche Verpackungsgesetz treiben ähnliche Entwicklungen voran.

Anbieter wie Uzaje bieten bereits Maschinen für die industrielle Reinigung von Glasbehältern an, mit denen Gastronomen die Umstellung ohne größere Eingriffe in ihre Betriebsabläufe bewältigen können.

Quelle: Néorestauration – Uzaje lanciert Destick

Digitale Speisekarten setzen sich als neuer Standard durch

Schluss mit laminierten Speisekarten: Im Jahr 2026 machen QR-Codes und digitale Speisekarten bereits 42 % aller Menüformate in der städtischen Gastronomie aus. Über den Hygieneaspekt hinaus bieten diese Lösungen:

  • Aktualisierung in Echtzeit (ausverkaufte Gerichte, Tagesgerichte)
  • Automatische Übersetzungen (Tourismus)
  • Personalisierte Empfehlungen (Allergien, Vorlieben)
  • Auswertung des Nutzerverhaltens (meistaufgerufene Gerichte)

Inhabergeführte Restaurants, die auf diese Lösungen setzen, verzeichnen eine durchschnittliche Steigerung des Bon-Durchschnitts um 18 % — insbesondere dank intelligenter Empfehlungen für Weine oder Desserts.

Nützlicher Link: ALaCarte.Direct – Kostenlose Lösung für digitale Speisekarten

🍷 Messen & Veranstaltungen

Millésime BIO 2026: Pflichttermin für die Weinkarte

Vom 26. bis 28. Januar 2026 fand in Montpellier die 33. Ausgabe der Millésime BIO statt — der weltweit größten Fachmesse für biologische Weine und Spirituosen. Über 10.000 Produkte wurden präsentiert und boten Gastronomen eine einzigartige Gelegenheit, Bio-Weine für ihre Weinkarten zu entdecken.

Angesichts der steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Produkten wird die Integration von Bio-Weinen zu einem starken Verkaufsargument — besonders bei der Zielgruppe der Millennials und der Generation Z.

Quelle: Néorestauration – Millésime BIO 2026

🎓 Ausbildung & Exzellenz

Die Louis-Le-Duff-Stiftung und die Meilleurs Ouvriers de France veröffentlichen „Recettes & Transmission"

Ein neues Werk bereichert die Fachbibliothek der Branche: Recettes & Transmission, die fünfte Ausgabe, herausgegeben von der Stiftung Louis Le Duff in Zusammenarbeit mit der Société Nationale des Meilleurs Ouvriers de France. Das im Hotel Ritz vorgestellte Buch unterstreicht die Bedeutung der Weitergabe von Fachwissen in einer Branche, die mit akutem Fachkräftemangel zu kämpfen hat — ein Thema, das auch im DACH-Raum, etwa im Rahmen der DEHOGA-Initiativen, zunehmend an Brisanz gewinnt.

Quelle: Néorestauration – Recettes & Transmission

🍰 Konzepte & Neueröffnungen

Christophe Adam setzt seine Expansion in Bahnhöfen fort

Nach dem Palais-Royal und dem Bahnhof Montparnasse hat Pâtissier Christophe Adam (L'Éclair de Génie) sein drittes Dépôt Légal am Pariser Gare de Lyon eröffnet. Das Gastronomiekonzept für den schnellen Genuss, geöffnet von 6 bis 20 Uhr, richtet sich an Reisende und Berufstätige mit einem Premiumangebot: Frühstück, Mittagessen, Nachmittagspause und After-Work.

Diese Standortstrategie in Bahnhöfen veranschaulicht die Suche nach stark frequentierten Lauflagen — eine interessante Alternative zu klassischen, kostenintensiveren Gastronomieflächen.

Quelle: Néorestauration – Christophe Adam am Gare de Lyon

💡 Der ALaCarte-Tipp

Angesichts der digitalen Beschleunigung: 3 konkrete Maßnahmen für Ihren Gastronomiebetrieb

  1. Google-Sichtbarkeit: Stellen Sie sicher, dass Ihr Google-Unternehmensprofil aktuell ist (Öffnungszeiten, Fotos, Speisekarte). Das ist kostenlos und sorgt für 70 % Ihrer Online-Auffindbarkeit.
  2. Digitale Speisekarte: Steigen Sie auf QR-Codes um — mit einer kostenlosen Lösung wie ALaCarte.Direct. Aktualisierung in Echtzeit, automatische Übersetzungen, keine Druckkosten.
  3. Compliance 2026: Bereiten Sie sich frühzeitig auf neue Pflichten vor (Mehrwegregelungen, CO₂-Kennzeichnung, digitale Barrierefreiheit), um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Digitalisierung ist keine Option mehr — sie ist überlebenswichtig. Gastronomen, die sie gezielt einsetzen, gewinnen an Sichtbarkeit, Effizienz und Attraktivität.


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Presseschau erstellt von Sophie, Verantwortliche für SEO & Kommunikation bei ALaCarte.Direct
Veröffentlichung: 16. Februar 2026

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